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Edo Zeit
1603-1867,

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Die Organization wurde kogi onmitsu genannt, kurz onmitsu.
Onmitsu waren die Spione des Shogunats. Ihr primärer Nutzen war die Informationssammlung über andere daimyô. Hierbei war das Shogunat besonders an "Fehltritten" eines daimyô interessiert, da sie in so einem Fall dessen Territorien konfiszieren konnten.
Auf der anderen Seite beschäftigten aber auch die daimyô eigene ninja. Dies war natürlich illegal, da alle ninja zum onmitsu gehören sollten.

Rônin

Rônin nennt man die Samurai ohne Anstellung. Weil die Loyalität zu einem daimyô das wichtigste war im Bushidô (Weg des Kriegers), war es sehr ungewöhnlich, daß ein Samurai keinen Befehlshaber hatte. Meist wurden sie zu rônin, wenn ihr Befehlshaber verstarb oder getötet wurde.
Alle rônin waren auf der Suche nach einem neuen daimyô, in dessen Anstellung sie treten konnten. Viele von ihnen wurden von reichen Händlern als Leibwächter eingestellt. Einige andere wurden Betrüger und Räuber. Alle rônin waren arm, so daß einige sogar ihr katana und damit gleich ihre Ehre verkaufen mußten. Solche schwertlosen rônin steckten sich gewöhnlich ein nachgemachtes Schwert aus Bambus (takemitsu) ein, um den Schein zu wahren.

1853: Die US-Flotte des Admiral Perry kommt nach Uraga

Nach zwei Jahrhunderten des Landesabschlusses (sakoku) kamen 4 Dampfschiffe aus den vereinigten Staaten über den Pazifik. Admiral Perry brachte einen Brief des U.S. Präsidenten, in dem dieser darauf bestand, Japan für den internationalen Handel öffnen.
Der 200jährige Frieden hatte das japanische Militär schwach werden lassen und es gab wenig Marine, um die 4 amerikanischen schwarzen Schiffe zu stoppen. Daher hatte das Shogunat keine andere Wahl als der Forderung der USA nach Öffnung des Landes nachzukommen und das Spielbrett des internationalen Imperialismus zu betreten.
Das Shogunat hatte so gut wie keine diplomatische Erfahrung und wurde bei den Verträgen mit den USA von diesen "über den Tisch gezogen". Die Menschen verloren ihr Vertrauen in das Shogunat und zuletzt fiel das Edo-Shogunat.

1867: Der Fall des Tokugawa Shogunats

Nachdem das Shogunat gezwungen worden war, Japan für das Ausland zu öffnen, gaben einige ihre Loyalität gegenüber dem bakufuauf und wandten sich an den tennô. Ihr Slogan war sonno joi. was soviel bedeutet wie "diene dem Kaiser, vertreibe die Eindringlinge". Sie nannten die japanischen Inseln Shinshû "das von Gott gesegnete Land".
An der Führung der sonno joi standen zwei Provinzen, Satsuma und Chôshu. Satsuma war am südlichen Ende Kyûshûs und betrieb regen Schmuggel mit dem Ausland und besaß importiere Waffen. Chôshu hatte viele kompetente junge Führer wie KATSURA Kogoro, TAKASUGI Shinsaku, und ITÔ Hirobumi, war aber nicht so mächtig wie Satsuma. Sie hatten lange das Shogunat verabscheut und stellten 1863 eine Armee gegen Kyôto auf, die aber schnell zerschlagen wurde.
Zunächst standen sich die Provinzen Satsuma und Chôshu verfeindet gegenüber, doch SAKAMOTO Ryôma gelang es, diese Beiden zu einen. SAIGO Takamori, der Führer von Satsuma, formte eine Allianz mit KATSURA, um das Shogunat zu schlagen.
1862 begann Satsuma einen Krieg gegen England. Sie gingen zu diesem Zeitpunkt davon aus, alle Fremden aus Japan vertreiben zu können. Sie wurden allerdings mit Leichtigkeit geschlagen. Das English Imperium war zu mächtig. Satsuma sah ein, daß es unmöglich war die Fremden aus Japan zu vertreiben. Daher änderten sie ihre Strategie und versuchten sich mit den fremden Ländern zu verbünden und konzentrierten sich drauf, daß Shogunat zu schlagen.
Das Shogunat schickte eine Armee, um gegen die beiden aufständischen Provinzen vorzugehen, unterlag aber. Ihre Ausrüstung war nicht mehr zeitgemäß und der modernen Armee Satsumas und Chôshus nicht gewachsen. Als nächstes wurde Kyôto in der Schlacht von Toba/Fushimi von der Revoltarmee geschlagen. Der tennô verkündete Satsuma und Chôshu als seine Armee, und das Shogunat als Verräter.
Schließlich verkündete der Shogun TOKUGAWA Yoshinobu, daß er die Regierungsgewalt an den tennô zurückgebe.

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