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Heian-Zeit
794-1192,

Im Jahr 794 wurde der Herrschaftssitz und damit die Hauptstadt von Nara nach Heiankyô verlegt, dem heutigen Kyôtô.
In dieser Heian-Zeit benannten Periode ließ die Macht des tennô nach und die Adeligen kamen an die Macht. Literatur blühte zu dieser Zeit und die Gattungsformen monogatari(z.B.Genji Monogatari Ginkakuji in Heiankyô/ Kyôto etc.) und waka-Dichtung bildeten sich unter dem Wirken der kuge, der Adeligen, aus.
Aber auch die kuge verloren im 12. Jahrhundert ihre Macht und wurden von den Angehörigen des Kriegerstandes, den bushi verdrängt. Sie leuteten die Regierungsform des bakufu, des Shogunats ein.

903: Die Revolte des Taira-no-Masakado (zen kunen no eki)

903 lehnte sich Taira-no-Masakado, ein Anführer der bushi im Kantô-Distrikt gegen die Regierung in Heinakyô auf. Er verweigerte die Zahlung von Steuern an die adelige Führungsschicht und erklärte, er wolle ein Königreich Kanô gründen, mit ihm selbst als Monarchen. Er vertrieb die kuge aus der Kantô-Region und genoß für einige Monate sein unabhängiges Königreich.
Die Regierung in Kyôtô reagierte mit der Aussendung eines anderen bushi-Klans, den Minamotos. Auch wenn Masakado und seine Truppen verbissen kämpften, wurden sie letztendlich doch geschlagen und ein weiterer Aufstand unterdrückt.
Heute wird diese Revolte von Historikern als Symbol für den Untergang der Adelsregierung gesehen und für den Aufstieg der Kriegerklasse: Minamoto-no-Yoritomo gründete das bakufu in Kamakura im Jahr 1192.

1159: Der Kampf von Heiji
1185: Die Schlacht bei Dannoura

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