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Conbook Medien Verlag von "Sumo Sushi Dauerlächeln" (D)

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Sumo Sushi Dauerlächeln

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Sumo Sushi Dauerlächeln
Ein Streifzug durch den japanischen Alltag

Von Martin Schmidt

»Ein unentbehrlicher Wegweiser für jeden Gaijin, der Japan wirklich erleben und erleiden möchte«, so heißt es im Klappentext. Klingt eher nach einer schwierigen Beziehung als nach einer stürmischen Romanze, aber Hans-Georg Kaethner muss es ja wissen. Schließlich hat der Autor jahrelang in Japan gelebt und ist sogar mit einer Japanerin verheiratet. Kein Wunder also, dass »Sumo Sushi Dauerlächeln« gespickt ist mit Insiderinfos.
   
Hans-Georg Kaethner: "Sumo Sushi Dauerlächeln – Ein Gaijin in Japan"
Conbook Medien GmbH Verlag, Kaarst 2008.
ISBN-10: 3934918255
ISBN-13: 978-3934918252
Seiten: 277 Seiten
Ausstattung: Format 18,8 x 12,2 x 2,6 cm, Softcover (Broschiert)
Preis: 12,90 Euro.

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Sumo Sushi Dauerlächeln

Oder hätten Sie gewusst, mit welchen geheimen Fingerzeichen sich die Tôkyôter früher mühsam ein Taxi zum drei- oder gar vierfachen Fahrpreis ergattern mussten? Oder mit welchem Trick japanische Striptease-Shows es schafften, das Schamhaar-Verbot zu umgehen? Auch über die teilweise sehr konkret formulierten Wünsche, die Gläubige auf Ema-Täfelchen in Tempeln aushängen, kann Kaethner als echter Japan-Kenner detailliert berichten. Oft reichert er eigene Beobachtungen und Erlebnisse dabei mit historischem Background-Wissen an.

Die zehn Kapitel – ergänzt um ein Glossar – behandeln dabei jeweils einen Aspekt des japanischen Alltags und scheinen auf den ersten Blick ein wenig willkürlich zusammengewürfelt. Von der japanischen Küche über Karaoke und öffentliche Verkehrsmittel bis hin zu den im Titel versprochenen Sumoringern springt der Autor von einem Themenblock zum nächsten. Am Ende jedoch erhält man gerade auf diese Weise einen recht umfassenden Eindruck des Lebens in Japan.

Trotz Kaethners Erfahrung gerät der Text nie zum abgeklärten Tatsachenbericht, sondern er lässt auch immer wieder das eigene Staunen und Wundern über die fremden Sitten durchblicken. Denn so ganz wird sich ihm das fernöstliche Mysterium wohl nie offenbaren. Sein Buch bezeichnet der Autor denn auch als »eine etwas raue Liebeserklärung« an seine Ehefrau. Bleibt zu hoffen, dass diese bei der Lektüre dieses ungewöhnlichen Liebesbriefes ihr Dauerlächeln nie verloren hat.

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