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Godzilla und die Urweltraupen (Gojira tai Mosura) aka Godzilla vs. Mothra, aka Godzilla vs. The Thing Kritik: Andreas Fels
Zugegeben: Godzilla ist Kult. Spätestens Roland Emmerichs Hollywood-Version brachte das verstrahlte Urmonster auch dem verschlafensten Medien-Menschen vor die Augen - ob er wollte oder nicht.
Viel mehr gibt es an Story eigentlich nicht. Spannung wird in diesem Film vor allen Dingen durch eine ausgefallene Schnitt-Technik erzeugt, in der oft zwischen dem marodierenden Godzilla, Mothra und dem kurz vor dem Schlüpfen stehenden Ei hin und her gewechselt wird. Für HONDA Inoshirôs-Verhältnisse ebenfalls gut festgehalten sind die bombastischen Kämpfe, bei denen man erstmals eine gewisse Choreographie zu erkennen vermeint. Gojira sieht in diesem recht frühen Godzilla-Film mit seinem aufgestellten Augenwulst sehr düster aus und auch seine Augen, die ja in vorherigen Filmen noch zu haltlosem Lachen anregten, haben in diesem Film einen gewissen realistischen Touch. Seltsam wird es erst, als Godzilla nach dem Sieg über Mothra von dessen Brut, zwei Riesenraupen eingesponnen und unter einem finalen Godzilla-Schrei ins Meer gerissen wird. Na ja. Schön und recht eingängig ist allerdings der Soundtrack von IFUKUBE. Weitestgehend folgt er in Variationen den bekannten klassischen Godzilla-Motiven. Dies ist übrigens der vorerst letzte Film mit Gojira als Bösewicht bevor er sich bis sich zum 1985er "Godzilla 85" als "Held Japans" versuchte. JAPANLINK | aktuelles | medien & kultur | land & leute | geschichte & politik | special | über japanlink | © 1997-2010 by Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM und anderen Internetseiten sowie Nachdruck dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung von APIX erfolgen. |