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Ningen Gokaku (Als Mensch zugelassen) aka Licence to Live Kritik: Freunde der deutschen Kinemathek
Yutaka Yoshii hat zehn Jahre lang im Koma gelegen, nachdem er von einem Auto
Ningen Gokaku beschäftigt sich mit dem Thema 'Familie'. Anhand der Geschichte eines jungen Mannes, der nach zehn Jahren aus dem Koma erwacht, entwickelt KUROSAWA eine ganz eigene Sicht auf die 'condition humaine' und familiäre Beziehungen. Der Film entwickelt ein langsames, bedächtiges Tempo und verwendet Dialoge nur sparsam. Das Thema findet seinen Ausdruck in einer kunstvollen Bildersprache, während sich die Geschichte vom Leben und Tod des jungen Mannes auf der Leinwand abspielt. Es gelingt dem Film, das Publikum in seinen Bann zu ziehen und mit den Figuren, den Familienmitgliedern und ihrer ungewöhnlichen Situation mitfühlen zu lassen. Obwohl es sich nicht um einen phantastischen Film handelt, haben seine Handlung und sein Stil etwas Exzentrisches. Wenn die Figuren nach so langer Zeit wieder zueinanderfinden und die Hoffnung entsteht, daß die zerrüttete Familie eines Tages wieder zusammenleben könnte, sind wir bewegt und zugleich von ihrer Misere betroffen. JAPANLINK | aktuelles | medien & kultur | land & leute | geschichte & politik | special | über japanlink | © 1997-2009 by Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung auf Datenträger wie CD-ROM, DVD-ROM und anderen Internetseiten sowie Nachdruck dürfen nur nach vorheriger schriftlicher Zustimmung von APIX erfolgen. |