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Das
bekannteste Gericht der okinawesischen Küche ist Okinawa-Soba,
das sich in seiner Würzweise, in den Zutaten und den Nudeln
selbst erheblich vom japanischen Soba unterscheidet |
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Die kulturelle Eigenständigkeit tritt im traditionellen
Folkloretanz zutage, dessen Thematik sich stark an alten religiösen
Riten orientiert. Er wird heute noch von vielen Menschen ausgeübt wie
auch das Sanshin-Spiel, eine Insel-Version des japanischen Shamisen
- Instruments, zu der die Menschen Lieder singen und tanzen. Diese Kunstform
wird heute tagtäglich durch neue Kompositionen bereichert - Lieder,
die einer persönlichen Gemütsverfassung Ausdruck verleihen oder - wie
nach dem Zweiten Weltkrieg - gar die Identität der Menschen auf Okinawa
bedeuten können. Zahlreiche Festivals wie auch Radiosender widmen sich
heute der Folklore, die bei der Jugend wieder Anklang findet. Es wird
immerzu dem Leitspruch Okinawas Tribut gezollt, Inseln der Musik und
des Tanzes zu sein.

Produkte
der Töpfereien und der Keramikindustrie gehören seit
jeher zu den Spezialitäten des hiesigen Handwerks
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Das Erbe einer kulturell reichhaltigen Vergangenheit spiegelt sich
ebenso in Produkten des traditionellen Handwerks wieder: Keramik, Glas,
Lackware und getönte Seide gehören zum Inventar der heutigen Souvenirsläden
in der Kokusai Doori, der Hauptstrasse der Präfekturhauptstadt Naha.
Im Gegensatz zum Japan der Tokugawa-Ära, dessen oberstes Gesetz sich
im Verbot jeglichen Kontaktes mit dem Ausland manifestierte, war hier
weiterhin die Beziehung zu China erhalten geblieben. Die Folklore und
das Handwerk scheinen demgemäß in ihrer Reife aus der kulturellen Blüte
geboren zu sein, die das kreative Nebeneinander zweier Kulturen an diesem
Ort erst ermöglichte.
Ähnlich verhielt es sich mit einem prominenten Beispiel: die
Sportart Karate hat ihren Ursprung auf Okinawa, die aus dem Verbot heraus,
Waffen zu tragen, als eine Kombination verschiedener Kampftechniken
aus China und Südostasien entwickelt wurde. .
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