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02_final fantasy: die mächte in dir

Teil 2: Die Mächte aus dem Computer
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Erfinder der FF- Spielereihe und Regisseur von "Die Mächte in Dir" SAKAGUCHI Hironobu
Bild: © Square Pictures/ Columbia-Tristar

"Ich wollte schon immer eine neue Art der Unterhaltung kreieren, in denen die technische Magie von interaktiven Computerspielen und die sensationellen visuellen Effekte von Kinofilmen miteinander verschmelzen. ‚Final Fantasy: Die Mächte in Dir' bringt uns einen Schritt näher an die Erfüllung dieses Traums," schwärmte SAKAGUCHI Hironobu, Regisseur von Final Fantasy, in einem Interview anlässlich der Veröffentlichung des Films. Dieses Ziel hat er zweifellos erreicht, wofür er und sein Team allerdings einen langen und steinigen Weg bis zum fertigen Film zurücklegen mussten.
"Die Mächte in Dir" basiert auf einer Geschichte SAKAGUCHIs, der sich auch schon als visionärer Erfinder und Macher hinter der "Final Fantasy"-Spielereihe hervortat. Das Drehbuch wurde schließlich von Al Reinert ("Apollo 13") und Jeff Vintar ("Long Hello and Short Goodbye (aka Tödliche Weihnachten)") geschrieben. Auch wenn die Geschichte und Charaktere auf keinem der bisherigen FF-Spiele beruhen (eine Gemeinsamkeit, die der Film mit den Spielen hat, die allenfalls als gemeinsame Komponente die Chokobos (tauchen versteckt übrigens auch im Film auf) und andere Tiere aufweisen können), so haben sich die Autoren bemüht, einzelne Elemente des FF-Universums wie SAKAGUCHIs Gaia- Philosophie und den oft düsteren Look der Spiele in Ihre Geschichte zu übernehmen. Dabei sollte die Story aber nicht nur den Hardcore-FF-Spielefans gefallen, sondern auch "normale" Kinogänger inhaltlich ansprechen.


Bevor die eigentlich Umsetzungsarbeit begann, hatten die Produzenten AIDA Jun und Chris Lee bereits zwei Jahre in die Drehbuchplanung und Organisation des Drehvorhabens gesteckt. Um einen zentralen Produktionsort für die aus 20 verschiedenen Ländern zusammengewürfelten Kreativen zu stellen, wurde die Square- Zweigstelle in Honululu auf Hawaii gewählt, welche für die folgenden zwei Jahre das Zuhause der über 200 Teammitglieder wurde.

Als erster Schritt wurden anhand des Drehbuches die Textpassagen aufgezeichnet. Die von Starschauspielern gesprochenen Texte sollten der Geschichte gleich ein hohes Maß an Dynamik und Natürlichkeit verleihen. Die Dialoge von Alec Baldwin, Steve Buscemi, Ving Rhames und all der anderen Sprecher wurden einerseits als Audiospur aufgezeichnet, andererseits existierten von den Sitzungen im Tonstudio auch Videoaufzeichnungen, die es den Animatoren später erlaubten, sich bei der Lippensynchronisation der virtuellen Schauspieler an den Realen zu orientieren.




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