TEXT von Oliver Thomas Franke
Was ist das Geheimnis der Final Fantasy Spieleserie? Nun, eigentlich sollte jeder, der diese Frage zu stellen wagt, sofort gezwungen werden sie zu spielen - spätestens dann ist alles klar.
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Final Fantasy (fainaru fantaji) ist eine sehr populäre Spielreihe des japanischen Softwarehauses Square, zu der im Sommer 2001 in Japan der bereits zehnte Teil erschienen ist. Laut Planung der Spielemacher soll FF X der letzte Titel sein, der auf CD-Rom erscheint. FF XI soll ausschließlich als Onlinespiel angeboten werden. |
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Anders gesagt: wer es nicht probiert hat, kann eigentlich nur schwerlich dahinter kommen, trotzdem versuche ich die Faszination dieser Spielereihe folgend etwas zu erklären.
In jüngerer Zeit bestehen alle Computerspiele aus opulenter, bombastischer und brillianter Graphik, während das Spiel dahinter meist sehr wenig originell ist. Nunja, die Spieler wollen es wohl so. Im Ursprungsland der Final Fantasy Serie scheint dies anders zu sein: Die japanischen Spieler krönen eher die Produkte mit Erfolg, die sich von der Masse abheben und schräg oder schrill sind. Mit Final Fantasy verhält es sich genau so.
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Spielfiguren aus Final Fantasy X.
Bild: © Squaresoft |
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Final Fantasy (kurz: FF) ist nicht irgendeine Serie, sondern eine Rollenspielserie, die ihrem Namen eher wenig Ehre macht, sie hat nämlich nicht zwangsläufig nur mit fantastischen Figuren zu tun, wie man erst meinen möchte. Nein, es ist eher eine Art eigener Stil, der schwierig zu beschreiben ist. Es verhält sich ähnlich wie in verschiedenen Fantasy Romanen, in denen in der Regel auf die gleichen mystischen Figuren wie Oger, Orks, Elfen und dergleichen Fabelwesen zurückgegriffen wird. Bei Final Fantasy wurden im Gegensatz dazu eigene Fabelwesen kreiert, die im grunde in jedem Teil der Serie vorkommen oder zumindest angesprochen werden.
Ein Beispiel für wiederkehrende Motive sind auch gewisse Namen, zum Beispiel "Cid" oder "Wedge und Biggs". Diese sind aber nicht immer mit der gleichen Person (Gattung) belegt. Anders ist es mit dem Mog oder den Chocobos. Der Mog ist ein kleines meist weißes Wesen, dass wirkt wie eine karikierte Katze mit riesigem Kopf, aber ohne Schwanz. Auf dem Rücken befinden sich kleine rosa oder rote Flügel, während auf dem Kopf (von einem antennen-artigen Haar gehalten) eine rote Kugel thront. (Wofür sie gut sein soll, weiß niemand...). Die Chocobos sind straussengroße Vögel, die oft als Reittiere genutzt werden. Sie schauen aus wie übergroße Kücken mit meist leuchtend einfarbigem Gefieder. An der Farbe ihrer Federn kann der Spieler ihre besonderen Fähigkeiten erkennen, wie die Fähigkeit über Wasser zu laufen (bzw. zu schwimmen, Blauer Chocobo) oder gut zu klettern, insbesondere über Gebirge (Grüner Chocobo). Die meisten Fähigkeiten vereinigt der goldene Chocobo in sich. Er kann alles: sehr schnell laufen, schwimmen und klettern - anders ausgedrückt er fühlt sich in jedem Gelände wohl.
Allerdings sind Chocobos, ihre Kinder heißen übrigens Chicobos, sehr scheu und müssen besonders angelockt werden. In der Regel mit besonderen Gräsern, wie Gysahl, Krakka, Tantal, Pahsans, Curiel oder Mimett Gras. Klar, eigene Figuren haben natürlich auch eigene Regeln. Mogs aber lieben Nüsse (bestimmte sollen auch bei der Chocobo Zucht wichtig sein), besonders die Kupo Nuß hat es den Mogs angetan.